2 Einsätze an einem Tag. Ende gut, alles gut!

Im Rahmen des diesjährigen 6-Hüttenlaufes kam es zu einer Verunglücktenbergung mittels Akja, welche glücklicherweise glimpflich ausging. Als dieser Einsatz beendet war, wurden wir zum nächsten großen Ereignis gerufen, doch dazu lassen wir die Kleine Zeitung berichten:

Bericht der Kleinen Zeitung:

Zwölfjähriger verirrte sich beim Skifahren

Ein zwölfjähriger Skifahrer kam Sonntagabend im Lachtal bei Nebel von einem Skiweg ab und verirrte sich im alpinen Gelände. 130 Personen waren an der Suchaktion beteiligt, der Bub wurde unverletzt geborgen.

Der Zwölfjährige aus dem Bezirk Murtal fuhr am Sonntag gegen 17:00 Uhr in Begleitung seiner Eltern von der Klosterneuburgerhütte in Richtung Skigebiet Lachtal. Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse wegen Nebels verlor er den Kontakt zur Gruppe vor ihm und fuhr dadurch zu früh vom Skiweg ab, geriet in alpines Gelände und verirrte sich. Er verständigte per Mobiltelefon seine Eltern und teilte mit, dass er sich verfahren habe. Danach riss die Verbindung ab und der Bub war nicht mehr erreichbar.

Die Eltern des Jungen verständigten die Mitarbeiter der Seilbahngesellschaft, die mittels Pistengeräten und Skidoos Nachschau hielten. Nachdem der Zwölfjährige nicht gefunden werden konnte, wurde die Polizei alarmiert. Es wurde sodann eine planmäßige Suchaktion mit 38 Mitarbeitern der Bergrettung, neun Polizeibeamten, sechs Bediensteten der Seilbahngesellschaft, 52 Feuerwehrleuten und zahlreichen Zivilpersonen (insgesamt etwa 130 Personen) gestartet. Weiters wurde der Hubschrauber mit Nachtsichteinrichtung des Innenministeriums angefordert. Gegen 21:10 Uhr wurde der Schüler von Suchkräften im Zeiringgraben gefunden und konnte unverletzt seinen Eltern übergeben werden.

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