Wie die Zeit vergeht…

schon wieder ist ein Jahr vorbei… Schon wieder sind zwölf Monate vergangen und wieder ist es an der Zeit, das Vergangene Revue passieren zu lassen: Ließ uns der Sommer 2020 noch hoffen, nach vielen Covid-19 bedingten Einschränkungen und Lockdowns im Frühling wieder zurück zur Normalität kehren zu können, wurde bereits im frühen Herbst schnell klar, dass auch die Wintersaison 2020/2021 „anders“ werden würde. Lange war nicht klar, ob, und wenn ja, unter welchen Bedingungen die Schilifte in unserer Region würden öffnen können. Die Schisaison startete dann doch Mitte Dezember mit etwas Verspätung und strengen Restriktionen im Bereich der Gastronomie und verlief im Vergleich zu den Vorjahren um einiges ruhiger. Die Tatsache, dass es nicht gestattet war, Mahlzeiten in und vor Schihütten einzunehmen oder in kleinen Gruppen zusammenzustehen – an Aprés-Ski war sowieso nicht zu denken – ließ zwar größere Reisegruppen aus dem In- und Ausland fernbleiben, schaffte so aber für die Einheimischen „einen ruhigen Schiwinter, wie sie ihn schon lange nicht mehr erlebt hatten“. Die Vorahnung, dass sich die Freizeitaktivität in den Bergen weg vom Alpinschi in Richtung Tourenschi hin bewegen und somit viele unerfahrene Menschen ins freie Gelände führen würde, erwies sich im Nachhinein zwar als richtig, jedoch können wir bei der Bergrettung Pöls-Oberkurzheim mit Freude berichten, dass es in unserem Einsatzgebiet im gesamten Winter 2020/2021 nur einen „Tourenschi“-Einsatz gab:1 Am 31.12.2020 verirrte sich ein Tourengeher im Gebiet Lachtal/Sandlerhütte abends im dichten Nebel und wurde nach einer auch am Silvesterabend von unserer motivierten Mannschaft professionell durchgeführten Suchaktion gesund aufgefunden und ins Tal geleitet. Ein positives Ende des alten und ein positiver Start ins neue Jahr! Leider wurden wir dann im Februar zu einem fordernden Einsatz auf die Schipiste im Lachtal gerufen: ein Schifahrer war nach Betriebsschluss bei der Talfahrt in ein Stahlseil, das der Sicherung der Pistengeräte dient, gefahren. Mit schweren Beinverletzungen wurde er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus transportiert. An dieser Stelle ist es uns ein besonderes Anliegen, Sie, liebe Gönner und Förderer, auf diese reale Gefahr auf den Schipisten hinzuweisen. Unfälle mit Stahlseilen zählen zu jenen, die besonders leicht vermieden werden können: durch verantwortungsbewusstes und regelkonformes Handeln eines jeden einzelnen Pistenbenützers. Unsere beiden Anwärter, Michael Gröbl und Christoph Maurer haben sich im letzten Jahr gut in unsere Mannschaft integriert. Im Sommer absolvierten beide mit Bravour den Sommergrundkurs – die gesamte Mannschaft der Ortsstelle Pöls-Oberkurzheim gratuliert den beiden dazu sehr herzlich! Durch die Abhaltung von regelmäßigen theoretischen und praktischen Übungen, die unter Einhaltung aller Covid-Bestimmungen in Kleingruppen während der Sommermonate durchgeführt wurden, hielt sich unsere Mannschaft auf dem Laufenden und ist bestens vorbereitet für die kommende Wintersaison 2021/2022. Zu guter Letzt bleibt, DANKE zu sagen: unseren Kameraden bei der Österreichischen Bergrettung, unseren langjährigen Freunden und Gönnern, hier in Pöls-Oberkurzheim, aber auch weit über unsere Gemeindegrenzen hinaus. Ohne Ihren Beitrag und Ihre Unterstützung wäre vieles nicht möglich. Wir wünschen Ihnen für das kommende Jahr 2022 Gesundheit und Glück! Franz Warzger, Ortsstellenleiter Alle aktuellen Infos rund um unsere Tätigkeiten sind auf unserer Homepage www.bergrettung-poels.at, sowie auf Facebook (Bergrettung Poels) zu finden. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher!
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.