Was tun bei Blitzschlag in den Bergen?

Dem Tod durch Blitzschlag entgehen …
Von der ICAR MEDCOM 

Wie lassen sich Unfälle mit Blitzschlag vermeiden? Wie hilft man Opfern von Blitzschlägen fachgerecht? Fachärzte der Internationalen Kommission für Alpines Rettungswesen (IKAR bzw. ICAR MEDCOM) haben aktuelle und wissenschaftlich untermauerte Praxis-Tipps für Laien, Spaziergänger, Wanderer, Hobbybergsteiger, Kletterer, Profis und Einsatzkräfte.
Frühsommer, Sommer und Frühherbst können auch in Mitteleuropa nicht selten sehr heiß und schwül sein. Und damit verbunden ist erhöhte Gefahr von Blitzschlägen – nicht nur, aber besonders auch in den Bergen und anderen entlegenen Regionen, wo professionelle Hilfe nicht immer vorhanden ist …
Zusammenfassung (Abstracts):
Blitzschläge stellen bei Aktivitäten im Freien eine Gefahr dar, insbesondere für Wanderer und Bergsteiger. Zur Vorbeugung wird empfohlen, sich nicht auf Graten und Gipfeln aufzuhalten und sich von einzeln stehenden Bäumen fern zu halten. Wenn möglich sollte man nahe an einer Felswand stehen, jedoch wenigstens einen Meter Abstand davon halten.
Alle Metallgegenstände (Karabiner, Steigeisen, Eispickel, Skistöcke usw.) sollten in sicherer Entfernung abgelegt werden, der Helm sollte jedoch nicht abgenommen werden, um Aufprallverletzungen zu vermeiden. Auch feuchte Seile können Blitze leiten. Und man sollte sich so schnell wie möglich von Drahtseilen und Eisenleitern entfernen.
Man sollte Kauerstellung einnehmen, wenn man bemerkt dass einem die Haare „zu Berge“ stehen. Ein Knistern oder eine sichtbare Funkentladung an ausgesetzten Punkten (Elmsfeuer) können Anzeichen eines unmittelbar bevorstehenden Blitzschlages sein. Die Bergung von Blitzopfern kann gefährlich sein. Rettungshubschrauber können vom Blitz mit meist fatalen Folgen getroffen werden. Es ist daher ratsam, mit einer Bergung abzuwarten, bis die Gefahr weiterer Einschläge vorüber ist.
Die Behandlung von Blitzschlagopfern basiert auf den ABCs: Atemwege freilegen, Beatmung und Herzdruckmassage (circulation). Wenn es mehrere Blitzopfer gibt, dann hat die Beatmung von Verletzten mit Atemstillstand absoluten Vorrang.
Auch bei einem längeren Atemstillstand ist die Prognose in der Regel gut, wenn die künstliche Beatmung rechtzeitig begonnen wird. Wenn es nötig ist, sollte auch die erweiterte Reanimation (ALS) an Ort und Stelle begonnen werden.
Schlüsselwörter: Atemstillstand, Blitzunfall, Gebirgsrettung, Herzkreislaufstillstand, Herzlungenwiederbelebung, Notfalltherapie, Prävention.
1. Einleitung
Jährlich werden etwa 1.000 Personen weltweit vom Blitz getroffen [1], wobei 70 Prozent den Blitzschlag überleben [2]. Die meisten Todesfälle werden durch den sofortigen Atem- und Kreislaufstillstand ausgelöst [3]. Personen die das Bewusstsein verlieren, bei denen der Kreislauf aber erhalten bleibt, kommen meistens mit dem Leben davon [2].
Die Gefahr eines Blitzschlages droht bei allen Aktivitäten im Freien, Wanderer und Bergsteiger in gemäßigten und tropischen Zonen sind jedoch besonders gefährdet, da sie häufig nicht rechtzeitig eine vom Blitz geschützte Stelle finden [4]. Nichtsdestotrotz können Verletzungen durch Blitzschlag weitgehend vermieden werden, wenn man die richtigen Vorsichtsmaßnahmen trifft [5].
2. Verletzungsmechanismen
Im Gegensatz zum relativ „langsamen“ elektrischen Stromunfall, etwa durch Berührung von Stromleitungen,verursachen Blitzschläge massive Stromschläge von extrem kurzer Dauer. Es gibt unterschiedliche Verletzungsmechanismen [2].
a) Personen können auf offenem Feld direkt vom Hauptblitz getroffen werden. Das ist meist tödlich.
b) Häufiger springt der Strom von einem nahen Baum oder einem anderen Objekt auf eine Person über (side flash).
c) Kontaktverletzungen können durch die Berührung eines Objektes entstehen, das von einem Blitz getroffen wurde oder worauf Strom übergesprungen ist, wie beispielsweise Verankerungen, Seilen oder Leitern eines Klettersteiges.
d) Wenn ein Blitz in den Boden einschlägt, breitet sich der Strom kreisförmig aus. Wenn von zwei Berührungspunkten einer Person mit der Erde einer weiter von der Einschlagstelle entfernt liegt als der andere entsteht ein Spannungsgefälle, so dass zwischen den beiden Berührungspunkten Strom durch den Körper fließen kann (Kriechstrom).
e) Durch die Schockwelle des Blitzschlags oder durch Muskelkontraktionen aufgrund des Stromschlages kann es zu Aufprallverletzungen kommen. Bergsteiger können die Balance verlieren und abstürzen oder
beim Klettern direkt aus der Wand geschleudert werden.
3. Prävention, Unfallverhütung
Blitzschlagverletzungen sind durch die richtigen Vorsichtsmaßnahmen weitgehend vermeidbar. Bergsteiger sollten den Wetterbericht beachten. Blitzgewitter entstehen im Gebirge meist an Nachmittagen und nachts in den Sommermonaten.
Blitze entstehen in Zusammenhang mit Quellwolken, können jedoch kilometerweit vor einem Gewitter her ziehen oder ihm nachfolgen. In solchen Fällen können sie auch bei klarem Himmel entstehen. Der Beginn und das Ende eines Gewittersturms sind deshalb die gefährlichsten Momente.
30 Sekunden als Richtlinie
Die „30-30“ Regel besagt, dass die Gefahr hoch ist, wenn der zeitliche Abstand zwischen dem Blitz und dem Donner weniger als 30 Sekunden beträgt (flash-to-thunder-time), und dass man erst 30 Minuten nach dem letzten Blitz oder Donner sich wieder ins offene Gelände begeben sollte. [6] Der beste Ort um sich bei einem Gewitter in Sicherheit zu bringen ist eine Hütte oder eine Schutzhaus mit geschlossenen Türen und Fenstern.
In kleinen offenen Hütten und Unterständen besteht jedoch die Gefahr von Seitenblitzen. Zelte bieten ebenfalls keinen Schutz, da Zeltstangen aus Metall wie Blitzableiter wirken. Größere Felshöhlen und Mulden können Sicherheit bieten, aber kleine Nischen, Überhänge und Wasser führende Bachbette können gefährlicher sein als das offene Feld.
Nähe zu Felswand günstig – „relativ sicheres Dreieck“
Wenn jemand im Gebirge von einem Gewitter überrascht wird, sollte er sich von Graten und Gipfeln fernhalten und einzelne Bäume, Stromleitungen, Seilbahnen und Skilifte meiden. Nahe einer Felswand gibt es ein relativ sicheres Dreieck dessen Seitenlänge am Boden der Höhe der Wand entspricht. Um die Gefahr von Bodenströmen zu verringern, empfiehlt sich ein Abstand von mindestens einem Meter zur Wand.
Ein schütterer Wald mit niedrigen Bäumen ist sicherer als eine freie Lichtung. Im freien Gelände sollte man mit geschlossenen Beinen Kauerstellung einnehmen und den Boden mit der kleinstmöglichen Fläche berühren um einen Kriechstrom zu vermeiden. Man kann sich auch auf ein trockenes Seil setzen, sollte sich aber nicht flach auf den Boden legen.
Metalle als Leiter gefährlich
Metalle ziehen Elektrizität nicht an, aber sie sind gute elektrische Leiter. Jeder elektrisch leitende Gegenstand, der über Schulterhöhe getragen wird, erhöht das Risiko von einem Blitz getroffen zu werden erheblich. So können beispielsweise über den Rucksack ragende Skier, Eispickel, Skistöcke oder Antennen als Blitzableiter fungieren.
Handys und Radios sollten in der Mitte des Rucksacks verstaut werden. Alle Metallobjekte (Karabiner,Steigeisen, Eispickel, Kletterhaken, Skistöcke etc.) aber sollten in sicherer Entfernung abgelegt werden. Wenn metallische Gegenstände in direktem Kontakt mit der Haut stehen besteht ein erhöhtes Risiko von Verbrennungen. Um Aufprallverletzungen zu vermeiden sollte der Helm nicht abgenommen werden und der Bergsteiger sollte stets selbst gesichert sein.
Feuchte Seile als „Blitzableiter“
Blitzschläge können aber auch Kletterseilen folgen, vor allem wenn diese feucht sind. Auf einem Klettersteig sollte man sich so schnell wir möglich von Drahtseilen und Eisenleitern entfernen. Wenn man ein Kribbeln verspürt oder einem die Haare zu Berge stehen, sollte man so schnell wie möglich mit geschlossenen Beinen in Kauerstellung gehen.
Knistern und eine sichtbare Funkentladung an erhöhten ausgesetzten Punkten (Elmsfeuer) deuten auf einen unmittelbar bevorstehenden Einschlag hin.
Veranstaltungen im Notfall absagen
Wenn dem Gewitter mehrere Personen ausgesetzt sind sollten sie nicht dicht beisammen stehen sondern voneinander Abstand halten um Bodenströme und Seitenblitze zwischen den Personen zu vermeiden. Die Organisatoren von öffentlichen Veranstaltungen im Gebirge sollten mit den Behörden Sicherheitsvorkehrungen vereinbaren und die Veranstaltung nach der 30-30 Regel absagen oder verschieben. [7]. Der Einsatz von Blitzdetektoren zur Vorwarnung ist in Erwägung zu ziehen.
4. Blitzverletzungen
Direkte Blitzverletzungen werden durch die Hochspannung, Hitzeentwicklung und Explosionskraft hervorgerufen [8]. Die häufigste Todesursache ist ein Atem- und Kreislaufstillstand, verursacht durch Kammerflimmern oder Asystolie [9]. Der Atemstillstand kann primär durch eine Lähmung des medullären Atemzentrums verursacht sein und nach einer Latenz sekundär zum hypoxischen Herzkreislaufstillstand führen.
Gelingt es die myokardiale Hypoxie durch rechtzeitige künstliche Beatmung zu verhindern, kann die Atmung spontan wieder einsetzen. Ein Blitzschlag kann jedoch auch primär durch eine myokardiale Depolarisation zum Herzstillstand durch Asystolie führen.
Traumata durch Aufprall
Der Blitzschlag kann durch Aufprallverletzungen verschiedene Schädelhirntraumen und Frakturen verursachen, aber auch neurologische Ausfälle, Trommelfellrupturen und hämatologische Veränderungen wie eine disseminierte intravasale Gerinnung. [10-12]. Neuropsychiatrische Veränderungen wie organisches Psychosyndrom mit Verwirrtheit, Gedächtnisstörungen, epileptische Anfälle, Taubheit [13], Erblindung [14] und Paresen sind meist temporär.
Lähmungen, Verbrennungen
Die Lähmung der Extremitäten durch Blitzschlag (Keraunoparalyse) ist keine neurologische Verletzung sondern wird durch einen intensiven Gefäß-Spasmus erklärt und bildet sich in Stunden spontan wieder zurück [16]. Verbrennungen werden direkt durch die Folgen des Blitzschlages oder durch Hitze ausgelöst und können auf der Haut linear oder punktuell auftreten [17].
Baumartig verzweigte Streifen auf der Haut, so genannte „Blitzfiguren“ sind keine Verbrennungen sondern Hautmale, welche durch einen „elektronischen Schauer“ erzeugt werden und beweisend für einen Blitzschlag [18]. Durch die extrem kurze Zeitspanne der Entladung sind die meisten Verbrennungen durch Blitzschlag von größerer Eindringtiefe als Verbrennungen beim Stromunfall.
5. Differentialdiagnose
Die Diagnose ist einfach, wenn zum Zeitpunkt des Unfalls ein Gewitter herrscht und Augenzeugen den Blitzunfall beobachtet haben. Wenn ein Opfer erst später, speziell bei schönem Wetter, gefunden wird, kann die Diagnose erschwert sein [19]. Personen mit linearen oder punktuellen Verbrennungen oderBlitzfiguren können eindeutig als Blitzopfer identifiziert werden.
6. Risikoabschätzung und -management beim Rettungseinsatz
So lange am Unfallort aufgrund des anhaltenden Gewitters Blitzgefahr besteht sollte die Evakuierung aufgeschoben werden. Die Rettungskräfte müssen entscheiden, ob die Evakuierung eines Verletzten aus einer gefährdeten Zone in ein weniger gefährdetes Gebiet zu verantworten ist. In diesem Falle sollte der (die) Verletzte so rasch wie möglich geborgen werden.
Die Flugrettung kann einem großen Risiko ausgesetzt sein [20]. Helikopter können vom Blitz getroffen werden mit fatalen Folgen. Die Crew kann während des Aufenthaltes außerhalb des Helikopters vom Blitz getroffen werden [21].
7. Patientenbeurteilung und Erstversorgung
Atmung und Kreislaufzeichen sollten sofort beurteilt werden. Die Erstversorgung beginnt mit den ABC’s: Freilegen der Atemwege (airway), Beatmung (breathing) und Herzdruckmassage (circulation) [22]. Falls nötig wird mit Basic Life Support (BLS) und Adavanced Life Support (ALS) nach internationalen Richtlinien begonnen. Dies umfasst auch den Einsatz eines automatischen externen Defibrillators (AED) durch den Ersthelfer [23] so bald wie möglich nach dem Blitzschlag. Blitzopfer profitieren besonders von Wiederbelebungsmaßnahmen. Zahlreiche Fälle haben eine verlängerte kardiopulmonale Reanimation (CPR) ohne größere Folgeschäden überlebt [24].
Weite Pupillen kein Todeskriterium
Der Patient sollte von Anfang an mittels Ekg und Pulsoximeter überwacht und für den Abtransport mittels Vakuummatratze immobilisiert werden. Bei der neurologischen Abklärung ist es wichtig zu wissen, dass weite Pupillen oder fehlende Pupillenreflexe beim Blitzunfall keine sicheren Zeichen einer schlechten Prognose oder ein Kriterium für die Todesfeststellung darstellen.
Das Fehlen äußerer Verletzungen schließt innere Verletzungen nicht aus. Da traumatologische und neurologische Folgeerscheinungen wie Krampfanfälle erst nach Stunden auftreten können sollten Blitzopfer prinzipiell zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingewiesen werden, auch wenn sie in gutem Zustand zu sein scheinen.
8. Triage
Ein einzelner Blitzschlag kann auch mehrere Personen einer Gruppe gleichzeitig treffen. Im Gegensatz zu anderen Triagesituationen, wo die Versorgung von Verletzten mit Vitalfunktionen Vorrang hat vor der Versorgung von Verletzten ohne Vitalfunktion, lautet im Falle eine Blitzschlages die Regel: „resuscitate the dead first“. Die Wiederbelebung von Verletzten ohne Vitalfunktion hat hier Vorrang [2].
Die normalen Triageregeln für Traumapatienten gelten somit nicht für Blitzschlagsopfer mit Atem- und Herzkreislaufstillstand. In manchen Fällen ist die künstliche Beatmung ausreichend.
9. Blitzschlag-Legenden
Die folgenden Aussagen gehören in das Reich der Legenden, die keinerlei praktische Bedeutung haben:
• Es ist gefährlich ein Blitzschlagsopfer zu berühren.
• Ein Blitz schlägt nie an derselben Stelle zwei Mal ein.
• Ein Blitz schlägt immer in das höchste Objekt ein.
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Danksagung
Diese Empfehlungen wurden 2003 bei den ICAR-MEDCOM Treffen auf der Erjavceva Hütte in Slowenien und in Coylumbridge in Schottland von den folgenden Mitgliedern diskutiert und verabschiedet: Hermann Brugger (Präsident, I), Giancelso Agazzi (I), Borislav Aleraj (CR), Jeff Boyd (CA), Roberto Buccelli (I), Giovanni Cipolotti (I), Tore Dahlberg (N), Florian Demetz (I), John Ellerton (GB), Fidel Elsensohn (A), Pawel Jonek (PL), Sylveriusz Kosinski (PL), Kovacs Tim (USA), Xavier Ledoux (F), Peter Mair (A), Harald Oschmalz (A) (on 14/3), Walter Phleps (A), Peter Rheinberger (FL), Dario Svajda (HR), David Syme (GB), Iztok Tomazin (SLO), Ken Zafren (USA), Gregoire ZenRuffinen (CH), Igor Zulian (HR).
Auf der Tagung der UIAA-MEDCOM 2003 in Kopenhagen, Dänemark, wurden sie durch folgende Mitglieder diskutiert und verabschiedet: Bruno Durrer (Präsident, CH), Henrik Hansen (DK), Buddha Basnyat (Nepal), Jim Milledge (UK), Thomas Kuepper (D), Conxita Leal (ES), Michiro Nakashima (J), Conrado Angelini (I), John Holmgren (S), Paul Dobbelaar (NL), Volker Schoffl (D), Ivan Rotman (CZ), Christian Schlegel (CH), Jalalaldin Shahbazi (Iran), Hamid Mosaedlan (Iran), Heleen Meijer (NL), David Hillebrandt (GB).
Backgrounds der Autoren

Ken Zafren: ICAR MEDCOM, Clinical Assistant Professor – Division of Emergency Medicine – Stanford University Medical Center, Stanford, CA, 10181 Curvi St., Anchorage, AK 99507 USA
Bruno Durrer: UIAA MEDCOM, Bergrettungsarzt, Schweizer Alpen Club, Air Glaciers, CH-3822 Lauterbrunnen, Switzerland
Jean-Pierre Herry: UIAA MEDCOM, Ecole National de Ski et d’Alpinisme, Route du Bouchet, F-74400 Chamonix, France
Hermann Brugger: ICAR MEDCOM (Präsident), Bergrettungsarzt im Alpenverein Südtirol, Europastrasse 17, I-39031 Bruneck, Italien. Korrespondenz: Tel: +39-0474-554235; fax: +39-0474-553422.
E-mail brugger.med@pass.dnet.it
Dieser Artikel beruht auf dem Konsensus der ICAR und UIAA MEDCOM, welche die volle Verantwortung für den Inhalt übernehmen.
Der Originalartikel ist erschienen im Magazin „Resuscitation“, Elsevier Verlag 2005, Ausgabe 65, Seiten 369 – 372. 

Übersetzung: Fidel Elsensohn, Vizepräsident IKAR MEDCOM, Bundesarzt des Österreichischen Bergretttungsdienstes, A-6832 Röthis, Schlösslestr. 36, fidel.elsensohn@aon.at

LITERATUR, QUELLEN:
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Quelle: http://www.bergrettung.at/News-Detail.256.0.html?&cHash=7e2c4b7aae&tx_ttnews[backPid]=255&tx_ttnews[tt_news]=718